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KOMMENTARE
Dr.
Hans Peter Meng Im
Allgemeinen wird Integration als Eingliederung einzelner
Teile in ein größeres
Ganzes definiert. Die Ableitung aus dem lateinischen integrare
ergibt „unversehrt machen, wiederherstellen, ergänzen“.
Lateinisch integratio meint die „Wiederherstellung eines
Ganzen“. Integration auf politischer Ebene zeigt sich
zum Beispiel im Zusammenschluss von Staatsräumen zu einem
Wirtschaftsgebiet. Auf der sozialen Ebene bedeutet die Integration
den Aufbau von Kontakten und Beziehungen, welche für das
psychische Wohlbefinden und die persönliche Identität
mitverantwortlich sind. Wir sind sogar angewiesen auf positive
soziale Kontakte in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz
und im Freundeskreis. Durch dieses Netz fühlen wir uns
normalerweise angenommen, zugehörig und akzeptiert. Wird
diese persönliche Identität, bzw. das seelische Wohlbefinden,
durch die soziale Umgebung verunmöglicht, entstehen psychische
Krankheitszustände, wie zum Beispiel Alkoholismus und
Gewalt. Die Künstlergruppe agens hat nun mit anderen Künstlern
und Schülern bereits zum zweiten Mal eine Integrationsweltkugel
geschaffen. Dabei geht es um die Visualisierung der Integration,
bzw. die Folgen der Desintegration. Die Werke thematisieren
durchgehend den Wunsch nach seelischem Wohlbefinden oder die
Folgen seelischer Vereinsamung. Die Bilder machen klar, dass
Integration das Werkzeug, ja die Bedingung für ein positives
soziales System ist. Ohne den Willen bzw. das Bedürfnis
sich zu integrieren entstehen keine Freundschaften, bestehen
keine Familien und keine Gesellschaft. Das Einbeziehen von
Mitmenschen, welche nicht dem Durchschnitt entsprechen, in
unser Alltagsleben, ist eine grundlegende Notwendigkeit. Der
so oft verwendete Ausdruck „Menschlichkeit“ ist
eigentlich nichts anderes als der Wille zur gegenseitigen Integration.
Integration bedingt immer den Mut zu Veränderung, bedingt
manchmal auch das Loslassen von persönlichen Gewohnheiten
und traditionellen Prinzipien. Die gewollte, politisch/wirtschaftliche
Integration ist einfacher zu bewerkstelligen als die ungewollte,
ja aufgezwungene, soziale Integration. Die gegenseitige Toleranz
der Kulturen als erster Schritt zur Integration, sprich Ergänzung
einer bestehenden Gesellschaft, strapaziert unser Vermögen
an Menschlichkeit. Die Angst vor dem Verlust der traditionellen
Geborgenheit ist aber gegenseitig; auch der Einwanderer hat
Angst vor der Andersartigkeit der neuen Gesellschaft. Diese
Angst lässt die Liebe nicht mehr zu, welche alle Menschlichkeit
bedingt. Die Integrationsweltkugel will diese Ängste ansprechen,
will Diskussionen entfachen. Können Bedenken ausgesprochen
werden, entsteht Raum für gegenseitiges Verständnis
und Vorurteile werden abgebaut. Das Überleben unseres
Planeten bedingt ein geschlossenes Zusammengehen aller Kulturen.
Die Weltgemeinschaft ist eine Schicksalsgemeinschaft, welche
nur als Integrationsweltkugel eine Zukunft hat.
Prof. Mag.art. Gerhard Wünsche
IST
EINSICHT AUSSICHTSLOS ? Menschen wie du? Ich bin anders - Du bist
anders. So soll es auch, aber wo könnten wir uns gemeinsam
finden. Es sollte möglich sein. Es geht keineswegs um pöbelhafte
Aufschreie von selbst ernannten messianischen prophetischen Eiferern
sondern um die Sorge eines schier unreparablen Weltszenariums. So
nehmen sich Künstler das Recht aus der Mitte der Norm zu treten,
sich zu verrücken um aus der Enge „Es ist wie es ist“ neues
zu formulieren, Einkehr halten, umdenken, Utopien, Visionen, Träume
greifbar zu ersinnen, bestrebt ihre Arbeit in das Jetzt, in die Zukunft
zu stellen. So die Sezessionis-tischen Worte: „Der Zeit ihre
Kunst“ „Der Kunst ihre Freiheit“
Freiheit ein leeres Wort, würde man es ihrer Fesseln entbinden
währe die Sicht nach einem Frieden freier, eine sisyphus Arbeit.
Freiheit bekommt man schließlich nicht geschenkt, es ist ein
mühsames freischaufeln von Dreck, Schutt, Geröll aus einem
diffusen Grubenschacht, Dunkelheit soll die Beklemmungen ausspucken
um frei Atmen zu können, die Augen weit aufreißen, den
globalen Rundumblick zu üben, denn wir leben in unserer einzigen
gemeinsamen Welt, ein Erdkreis der immer mehr zusammen rückt
dadurch auch kleiner überschaubarer wird, das müsste eigentlich
eine Chance zur Gemeinsamkeit sein, aber die verbarrikadierte verbretterte
Vernunft stärkt die Hilflosigkeit, es erblüht Neid, Gier,
Missgunst, Verachtung, Ignoranz, Krieg in diesem immer währenden
Teufelskreis scheint ein umdenken aussichtslos, ja unmöglich.
Ist es so? Muss das so sein? Wenn man einräumt das die immense
Kraft die im Menschen innewohnt so sehr für Aggressionen & Kampfhandlungen
verschwendet wird, wozu? Was hindert die Energie umzupolen für
ein friedliches Miteinander, so dass es hieße: „Was aller
Welt unmöglich scheint wird durch die Liebe doch vereint“ (Einführung
aus dem Serail W. A. Mozart). Eine fantastische vornehme Utopie,
doch lohnt es daran zu arbeiten im festen Glauben verharrend damit
lebende Nachgeborene eine Zukunft in brüderlicher Gerechtigkeit
haben, das für alleMenschenkinder eine „GROß“HEIMAT“WELT“ entsteht.“ Patria
Mundus. Ein Aufbruch in eine aufkeimende paradiesische Zeit. Eine
Illusion, ein Wunschtraum?
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Kultur
ist menschlicher Austausch, Kultur bedeutet vor allem auf den Menschen
bezogene Gestaltung im Austausch der
Ideen. Insbesondere
die Bildende Kunst verschafft diesen Ideen zeichenhafte Geltung und
erweitert dadurch die Möglichkeiten menschlich-kulturellen Austausches.
Das Kunstprojekt der Integrationsweltkugel, das unter der Leitung
von Herbert Kalleitner Werke von 22 Künstlern umfasst und im
Rahmen einer Malaktion mit Kindern aus Imigrantenfamilien entstanden
ist, ist ein solches Zeichen im öffentlichen Raum, das uns die
Herausforderung einer positiven Austauschkultur unserer Gegenwart
vor Augen führt.
Integration ist ein besonderes Schlagwort unserer Tage geworden.
Integration war und ist aber eine der Grundheraus forderungen menschlicher
Kultur, denn alles Neue ist zunächst fremd und kann durchaus
bedrohlich erscheinen. Erst bei näherem Kennenlernen, in entsprechenden
Austauschsituationen und einem gelungenen Einbinden dieses Neuen
in bisherige Strukturen können wir von einer gelungenen Integration
sprechen. Das Feld der Kunst vermittelt uns hier die große
Herausforderung, denn in der Kunst geht es immer um die Integration
neuer Ideen. Sehen wir daher das künstlerische Beispiel der
Integrationsweltkugel als ein positives „Zeichen des Anstoßes“,
das uns ermöglicht ein wenig inne zu halten und an diesem Zeichen
unsere persönliche Kultur der Integrationsmöglichkeit und
-fähigkeit aber vor allem unseren Integrationswillen zu überprüfen.
Wir freuen uns, wenn die Botschaft dieses Kunstwerkes von vielen
Menschen verstanden und aufgenommen wird.
Kulturstadtrat Vbgm. Dr. Erich Watzl
Kunst
bleibt nur hängen, wenn sie aus dem Rahmen fällt:
Insofern wird die Integrationsweltkugel in ihrer Dimension, ihrer
Kreativität und in ihrer Ausdruckskraft im Bewusstsein der Betrachter
mit Sicherheit hängen bleiben. Und das ist gut so. Gut für
die Kunst. Gut für die Künstler. Und gut für die Gesellschaft
insgesamt.
"
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen", besagt ein
japanisches Sprichwort. Hebt man den Blick zur großen Integrationsweltkugel,
sieht man keine Grenzen mehr. So ist dieses Kunstwerk auch ein unübersehbares
Symbol für den notwendigen Brückenschlag in unserer Gesellschaft.
In ihrer Internationalität ist die Integrationsweltkugel auch
ein Symbol für die weltoffene Kultur(haupt)stadt Linz. Für
dieses Kunstwerk war es kein Kunststück, Grenzen verschwinden
zu lassen. Die Integrationsweltkugel zeigt die Welt grenzenlos. Ohne
die Grenzen der Landkarte und ohne die Grenzen in der Gedankenwelt.
Kultur hat kein Heimatland. Jedes Heimatland hat seine Kultur. Und
diese Kultur gibt Heimat. Auch in der Fremde. So steht die Integrations-weltkugel
für ein Ziel: Die Verbindung der verschiedenen Kulturen und
Kulturfelder in unserer Stadt zu einem harmonischen Ganzen. Zu einer
bunten runden Sache.
Zu einer Integrationsweltkugel.
Dr.
Christian Stöckl, Bürgermeister der Stadt Hallein
Die
Integrationsweltkugel in Hallein - Die denkmalgeschützten
Industriegebäude auf der Pernerinsel in Hallein zeugen vom
Umbau unserer Wirtschaft besonders in den letzten beiden Jahrzehnten.
Der Primär- und Sekundärsektor haben an Bedeutung verloren,
der Dienstleistungsbereich enorm zugenommen. Das Selbstverständnis
Halleins als Industriestadt kam dadurch stark ins Wanken. Auf dem
Weg zu einer neuen, zumindest zusätzlichen Identität,
haben viele Kunst- und Kulturschaffende
mit enorm großem Engagement Hallein mittlerweile zu einer anerkannten
Kulturstadt gemacht. Einen besonderen Beitrag dazu leistete heuer
die Künstlergruppe agens mit ihrer Idee der Integrationsweltkugel.
Die 62 Gemälde für die über 13 Meter hohe Kugel entstanden
im Turnsaal des neu errichteten Sonderpädagogischen Zentrums.
Allein diese Tatsache weist bereits auf einen wichtigen Aspekt des
sehr weit reichenden und umfassenden Begriffes Integration hin. Kinder
und Jugendliche mit körperlicher bzw. geistiger Beeinträchtigung
haben gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen
unserer Stadt unter der Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern über
mehrere Wochen hindurch großartige Kunstwerke geschaffen und
sind nun Teil der von vielen verschiedenen bildenden Künstlerinnen
und Künstlern gestalteten Kugel. Dabei spielte natürlich
auch die Tatsache eine wichtige Rolle, dass viele Kinder und Jugendliche
aus Immigrantenfamilien mit einbezogen wurden. Das Thema Integration
ist für Hallein ein sehr wichtiges – der Anteil der Bevölkerung
mit Migrationshintergrund liegt weit über 20%. Ein gelungenes
Zusammenleben hängt also stark vom gegenseitigen Verständnis
und von der Bereitschaft ab, offen auf einander zu zugehen. Als Mathematiker
erkläre ich die Integration gerne mit der Integralrechnung:
Die Fläche unterhalb einer Kurve lässt sich dann genau
berechnen, wenn die Abstände der Rechteckspunkte auf der x-Achse
beliebig klein werden. Das Volumen eines Drehkörpers ist durch
die Rotation aller Punkte einer Kurve darstellbar. Nur wenn jeder
dieser Punkt seine durch die Lage vorgegebene Geschwindigkeit einhalten
darf, entsteht eine in sich stimmige Gesamtheit. Übertragen
auf unsere Gesellschaft, heißt dies: Wenn die Menschen bereit
sind möglichst nahe auf einander zu zugehen und jedem erlaubt
wird, seine Persönlichkeit zu entwickeln und umgekehrt jeder
bereit ist, seine ihm zugeordnete Rolle zu übernehmen, funktioniert
die Gemeinschaft. Auf dem Weg zu einer solchen müssen wir alle
noch viel lernen und uns weiter entwickeln - mit der Integrationsweltkugel
ist uns sicher ein wichtiger Schritt in Richtung dieses Zieles gelungen.
Ernst
Kronreif, Vorsitzender des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürnberg
Integration
ist ein Thema, das in unserer Zeit immer mehr Wichtigkeit einnimmt
und zu Recht mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Aus diesem Grund
stand der Tourismusverband Hallein / Bad Dürnberg dem Ansinnen
der Künstlergruppe agens, in Hallein eine Integrationsweltkugel
zu installieren, von Anfang an wohlwollend gegenüber.
Den passenden Arbeitsort stellte dankenswerterweise die Stadtgemeinde Hallein
zur Verfügung: sozusagen als Atelier konnte der Turnsaal des Sonderpädagogischen
Zentrums für das Entstehen sämtlicher Kunstwerke genutzt werden und
gemeinsam mit den eifrigen Helfern des Wirtschaftshofes wurde für die
rechtzeitige Aufstellung der Integrationsweltkugel gesorgt.
Dank der gewissenhaften Arbeit der drei Künstler von agens - Herbert Kalleitner,
Susi Müller und Eugen Hofbauer - wird die Integrationsweltkugel seit dem
26. Juli 2007 auf der Pernerinsel in Hallein bewundert. Denn Bewunderung hat
dieses für uns einmalige Kunstwerk wirklich verdient!
Die Zusammenarbeit mit den Halleiner Schulen und Salzburger Künstlern
beweist, dass Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen – ob
Herkunft, Religion, Fähigkeiten oder Alter – GEMEINSAM etwas Schönes,
Einzigartiges und Großes bewirken können. Die starke Ausdrucksweise
jedes einzelnen der insgesamt 62 Gemälde auf der Integrationsweltkugel
regt zum Nachdenken an und zeigt, dass wir gemeinsam viel bewegen und erreichen
können. Der Verlust bzw. Diebstahl eines Kunstwerkes wenige Tage vor der
Vernissage hat die Künstlergruppe agens und auch uns getroffen – zeigt
aber doch auch, dass die Bilder Anklang finden. Unser Dank gilt natürlich
der Künstlergruppe agens, deren hervorragende Planung und Durchführung
des Projektes alle zu Höchstleistungen angespornt hat und vor allem den
Künstlern und Schülern, ohne deren Zutun wir dieses beeindruckende
Kunstwerk nicht bestaunen und genießen könnten.
Projektarbeit
von Stefan Prochaska
Januar 2007
Student an der Kunstuniversität Linz
Analyse:
Die Integrationsweltkugel ist ein beeindruckendes Konzeptkunstwerk,
das den Betrachter durch die Überwältigende Größe
und die Vielfalt der in ihr vereinten Werke gefangen nimmt. Der
Grundgedanke hinter diesem Projekt ist die Integration. Es soll
dazu anregen Menschen verschiedenster Sprache, Nationalität
oder Religion zu akzeptieren und als positives Beispiel gegen Fremdenfeindlichkeit
und Ausgrenzung gelten.
Bei der Ausführung der einzelnen Arbeiten hatten Kinder aus Immigrantenfamilien
aus der Umgebung die Möglichkeit sich kreativ daran zu beteiligen, um
so ein besseres Verständnis und eine tolerantere Einstellung gegenüber
den Mitbürgern aus anderen Ländern zu erreichen.
Nun
wird das Projekt und somit das Kunstwerk auf "Tournee" geschickt,
um an möglichst vielen Plätzen der Erde für Integration
zu werben und gleichzeitig um den Kontakt zu ausländischen
Künstlern zu suchen und deren Sichtweisen und Ideen zum Thema
Integration zu erfahren. An den Orten an denen die Integrationsweltkugel
aufgestellt wird, werden Künstler gebeten Arbeiten zum Thema
anzufertigen, die dann in die Integrationsweltkugel aufgenommen
werden. Somit wird sie an keinen 2 Orten an denen sie errichtet
wird gleich aussehen und ständig im Wandel sein. Orte mit
denen man bereits Gespräche für eine mögliche Aufstellung
führt sind Wien, Berlin, Chicago, Los Angeles, Tokio und Städte
in Indien und Afrika. 2009 wird das Projekt wieder in die Kulturhauptstadt
Linz zurückkehren und wird einige hundert Werke von verschiedensten
Künstlern aus vielen Nationen zum Thema Integration mit sich
bringen.
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COMMENTS
Dr.
Hans Peter Meng
In general integration is defined as a single piece
becoming part of a bigger whole. The derivative from the Latin
integrare means "makes
intact, restores, supplements". The Latin integratio means the "re-establishment
of a whole". Integration in a political sense can be seen, for
example, if states join together to an economic union. In a social
sense integration means establishing contacts and relationships,
which contribute to the psychological well-being and the individual
identity. More so we are depending on positive social contacts in
the family, in school, in business and with friends. By such a net
we feel accepted and associated. If the personal identity, and/or
the mental well-being, is made impossible by the social environment,
conditions for psychological disease develop, e.g. alcoholism and
violence. The artist-group agens created the globe of integration
together with other artists and pupils already for the second time.
Its concern is the visualization of the integration and the consequences
of disintegration. The works continuously make an issue of the desire
for mental well-being or the consequences of isolation. The paintings
show us that integration is the tool, even the condition for a positive
social system. Without the will and/or the desire to integrate no
friendships will develop, no family or society will exist. The integration
of people, which do not correspond to the average, into our everyday
life, is a fundamental necessity. “Humanity“, often used
in a different context, is nothing else than the will for mutual
integration.
Integration needs changes, and often we have to give up personal
habits and traditions. A planned political or economical integration
is much easier to manage than an inadvertent, forced upon, social
integration. The tolerance of different cultures as the first step
of integration requires often more than our traditional humanity
can afford. The fear of losing traditional security is however mutual;
also the immigrant is afraid of the new society’s heterogeneity.
This fear stands in the way of love, which causes all humanity. The
globe of integration wants to address these fears and bring up discussions.
When we have the chance to express doubts, an area for mutual understanding
develops and prejudices are diminished. The survival of our planet
can only be achieved by moving all cultures closer together. The
world community is a community in fate, which can only find a future
in a globe of integration.
Prof.
Mag.art. Gerhard Wünsche
IS
ACCESS HOPELESS? Man how are you? I am different - you are different.
It should be like that, but where could we find us in common. It
should be possible. It's not a matter of rude screams of self called
messianic prophetic fanatics but it's a matter of worry for an
almost irretrievable worlds-cenario. So artists take the right
to step out of the middle of the norm, to move over to out of the
narrowness 3it is how it is2 form something new, re-think, conceive
tangible utopias visions dreams - strived to bring their work to
present and future. So the secession words: 3The time it's art2
3The art it's freedom2 Freedom is an empty word, would you unleash
it the sight for peace more free, a Sisyphus-work. At last freedom
you can't get for free, it's a painful shovelling of dirt, rubbish,
bolder out of a diffuse mine shaft, darkness should spit out the
anxiety to be able to breath, eyes wide opened, train the global
all around view, because we live in our unique common world, an
whole world which is moving together more and more and therefore
becoming clearer. This rather has to be a chance for community,
but the barricaded boarded rationality strengthens the helplessness.
Enviousness, greed, contempt, ignorance, war are blossoming. In
this everlasting vicious circle rethinking seams hopeless, maybe
impossible. Is it so? Has it to be like this? If you concede that
the immense power inherent in people is wasted so much for aggression
and fights, for what? What embarrasses change energy for a peaceful
community, so that we could say: 3What seams to be impossible for
all the world will be united by love2. (Serail W.A. Mozart) A fantastic
genteel utopia. It's worth to work on it, to believe in it, so
that living people can have a future in brotherly justice, so that
for all human beings there will be a Great home "world".
Patria Mundus. A start into a beginning paradisiacal time. An illusion,
a great dream?
Dr.
Josef Pühringer, Governor of the State of Upper Austria
Culture
is humanly exchange, first of all culture means human-oriented
formation in change of ideas. Especially plastic art brings symbolic
worth and therefore extends the possibilities of humanly-cultural
exchange. The art project of the integration-globe under the management
of Herbert Kalleitner includes works of 22 artists and came into
being through a paintaction with children of immigration-families
is a sign in public space which shows the challenge of a positive
exchange of culture in presence. Integration has come to a particular
slogan of our days. But integration always was and still is one
of the basic challenges of human culture, because everything new
is strange in the beginning and also could appear threatening.
Only after better knowing, in according exchange-situations and
successful involvement of the new into existing structure we can
talk about successful integration. The field of art here shows
the great challenge as art always means integration of new ideas.
Let's see the artistic example of the Integration-globe as a positive "sign
of impulse" which enables us to pause, to find our personal
culture of integration possibility and -ability but first of all
to review our integration-will. We are glad when the message of
this artwork will be understood and appreciated by many people.
Culture
alderman Vice mayor Dr. Erich Watzl
Art
only get caught when it is out of the ordinary. In so far the Integration-Globe
in its dimension, its creativity and its expressiveness will for
sure stay in awareness of its viewer. And this is good. Good for
the art, good for the artists and good for the society in general. "Elevating
your eyes you don't see any frontiers", a Japanese adage says.
Elevating the eyes to the big Integratetion-Globe, there aren't
any frontiers left. So this artwork is also an immense symbol for
the necessary bridging in our society. In its internationality
the Integration-Globe is also a symbol for our open-minded culture-(capital)-city
Linz. For this artwork it was no feat to let frontiers disappear.
The Integration-Globe shows the world boundless. Without any geographical
limits and without any limits in mind. Culture has not got any
homeland. Every homeland has got its culture. And this culture
gives home. Also away from home. So the Integration-Globe stands
for a goal: The connection of different cultures and culture-areas
in our city to a harmonic entirety. To a coloured matter. To an
Integratione-Globe.
Dr.
Christian Stöckl, Mayor of Hallein
HalleinThe
industrial buildings on the Perner Island, which have been put
under a preservation order, testify to the reorganisation of
our economy, particularly in the last two decades. The importance
of
the primary and secondary sectors has diminished and the service
sector has gained immensely in importance.
As a result of this, the conception of Hallein as an industrial
city began to totter. In the meantime, in the process of attaining
a new, or at least additional
identity, many creative artists and cultural intellectuals have succeeded,
with enormous effort, in making Hallein into a highly acknowledged
cultural city.
This year the group of artists known as “agens“ has contributed greatly
towards this with their idea of the Integration Globe. The 61 paintings for the
Globe, which stands more than 13 metres high, were produced in the gymnasium
of the newly erected Centre for Special Needs. This fact alone demonstrates an
important aspect of the significant and far-reaching term “integration“.
Children and young people, with physical and mental disabilities, spent several
weeks together with pupils from other schools in our city under the supervision
of artists and have created magnificent works of art, which are now a part of
the globe, to which many different artists have made a contribution. One important
aspect is certainly that many children and young people from immigrant families
took part in this project. The theme “integration“ is very important
for Hallein - the proportion of the population with an immigrant background
lies well over 20%. Mutual understanding and the readiness to approach each
other
without prejudice are extremely important for a harmonious living community.
As a mathematician I like to explain integration with the help of integral
calculus. The area under a curve can be calculated exactly, when the distance
between the
right angles on the x-axis becomes arbitrarily small. The volume of a revolving
body can be depicted by the rotation of all points on a graph. Only when each
of these points can maintain the speed imposed by its position, does a compatible
entity come into being. Applied to our society, this means: community succeeds
when people are prepared to live together, but at the same time allow each
person to develop his individuality and simultaneously, when each person takes
on the
role which is allotted to him. We all have a great deal to learn on the way
to this community
and we must continue to develop - the Integration Globe is undoubtedly an important
step in the right direction of achieving this goal.
Ernst
Kronreif, President of the Hallein/Bad Dürnberg Tourism Association
Integration
is a theme that is gaining more and more importance and is rightly
getting more and more important nowadays. Because of this the
Tourism Association Hallein/Bad Dürnberg was sympathetic to
the request of the artistsgroup agens to install a Globe of Integration
in
Hallein from the beginning. The fitting place for painting was
provided by town council Hallein: as an atelier where all the
paintings were created the gymnasium of the Centre of Special Needs
could
be used and together with the helping hands of the skilled building
workers of Hallein the Globe of Integration could be installed
just in time.
Due to the precise working of the three artists from agens -
Herbert Kalleitner, Susi Müller, and Eugen Hofbauer - the
Globe of Integration can be admired at the Pernerinsel in Hallein.
And the for us unique installation has really
deserved admiration.
The cooperation with the schools and artists of Hallein and Salzburg proves,
that people with the most different backgrounds - ancestry, religion, abilities
oder ages – can create something beautiful, unique and large together.
The strong expression of each of the 62 paintings on the Globe of Integration
leads to thinking and shows, that together we can move and reach a lot. The loss
or theft of one of the paintings few days before the Vinissage hit the artistsgroup
agens and also us – but it shows that the paintings appeal. Our special
thanks go to the artistsgroup agens for their excellent planning and execution
of the project, that has turned us to the highest limits and mainly to the artists
and pupils, without their help we couldn’t gaze and enjoy this impressive
artwork.
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