KOMMENTARE

Dr. Hans Peter Meng

Im Allgemeinen wird Integration als Eingliederung einzelner Teile in ein größeres Ganzes definiert. Die Ableitung aus dem lateinischen integrare ergibt „unversehrt machen, wiederherstellen, ergänzen“. Lateinisch integratio meint die „Wiederherstellung eines Ganzen“. Integration auf politischer Ebene zeigt sich zum Beispiel im Zusammenschluss von Staatsräumen zu einem Wirtschaftsgebiet. Auf der sozialen Ebene bedeutet die Integration den Aufbau von Kontakten und Beziehungen, welche für das psychische Wohlbefinden und die persönliche Identität mitverantwortlich sind. Wir sind sogar angewiesen auf positive soziale Kontakte in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz und im Freundeskreis. Durch dieses Netz fühlen wir uns normalerweise angenommen, zugehörig und akzeptiert. Wird diese persönliche Identität, bzw. das seelische Wohlbefinden, durch die soziale Umgebung verunmöglicht, entstehen psychische Krankheitszustände, wie zum Beispiel Alkoholismus und Gewalt. Die Künstlergruppe agens hat nun mit anderen Künstlern und Schülern bereits zum zweiten Mal eine Integrationsweltkugel geschaffen. Dabei geht es um die Visualisierung der Integration, bzw. die Folgen der Desintegration. Die Werke thematisieren durchgehend den Wunsch nach seelischem Wohlbefinden oder die Folgen seelischer Vereinsamung. Die Bilder machen klar, dass Integration das Werkzeug, ja die Bedingung für ein positives soziales System ist. Ohne den Willen bzw. das Bedürfnis sich zu integrieren entstehen keine Freundschaften, bestehen keine Familien und keine Gesellschaft. Das Einbeziehen von Mitmenschen, welche nicht dem Durchschnitt entsprechen, in unser Alltagsleben, ist eine grundlegende Notwendigkeit. Der so oft verwendete Ausdruck „Menschlichkeit“ ist eigentlich nichts anderes als der Wille zur gegenseitigen Integration. Integration bedingt immer den Mut zu Veränderung, bedingt manchmal auch das Loslassen von persönlichen Gewohnheiten und traditionellen Prinzipien. Die gewollte, politisch/wirtschaftliche Integration ist einfacher zu bewerkstelligen als die ungewollte, ja aufgezwungene, soziale Integration. Die gegenseitige Toleranz der Kulturen als erster Schritt zur Integration, sprich Ergänzung einer bestehenden Gesellschaft, strapaziert unser Vermögen an Menschlichkeit. Die Angst vor dem Verlust der traditionellen Geborgenheit ist aber gegenseitig; auch der Einwanderer hat Angst vor der Andersartigkeit der neuen Gesellschaft. Diese Angst lässt die Liebe nicht mehr zu, welche alle Menschlichkeit bedingt. Die Integrationsweltkugel will diese Ängste ansprechen, will Diskussionen entfachen. Können Bedenken ausgesprochen werden, entsteht Raum für gegenseitiges Verständnis und Vorurteile werden abgebaut. Das Überleben unseres Planeten bedingt ein geschlossenes Zusammengehen aller Kulturen. Die Weltgemeinschaft ist eine Schicksalsgemeinschaft, welche nur als Integrationsweltkugel eine Zukunft hat.

 


Prof. Mag.art. Gerhard Wünsche

IST EINSICHT AUSSICHTSLOS ? Menschen wie du? Ich bin anders - Du bist anders. So soll es auch, aber wo könnten wir uns gemeinsam finden. Es sollte möglich sein. Es geht keineswegs um pöbelhafte Aufschreie von selbst ernannten messianischen prophetischen Eiferern sondern um die Sorge eines schier unreparablen Weltszenariums. So nehmen sich Künstler das Recht aus der Mitte der Norm zu treten, sich zu verrücken um aus der Enge „Es ist wie es ist“ neues zu formulieren, Einkehr halten, umdenken, Utopien, Visionen, Träume greifbar zu ersinnen, bestrebt ihre Arbeit in das Jetzt, in die Zukunft zu stellen. So die Sezessionis-tischen Worte: „Der Zeit ihre Kunst“ „Der Kunst ihre Freiheit“
Freiheit ein leeres Wort, würde man es ihrer Fesseln entbinden währe die Sicht nach einem Frieden freier, eine sisyphus Arbeit. Freiheit bekommt man schließlich nicht geschenkt, es ist ein mühsames freischaufeln von Dreck, Schutt, Geröll aus einem diffusen Grubenschacht, Dunkelheit soll die Beklemmungen ausspucken um frei Atmen zu können, die Augen weit aufreißen, den globalen Rundumblick zu üben, denn wir leben in unserer einzigen gemeinsamen Welt, ein Erdkreis der immer mehr zusammen rückt dadurch auch kleiner überschaubarer wird, das müsste eigentlich eine Chance zur Gemeinsamkeit sein, aber die verbarrikadierte verbretterte Vernunft stärkt die Hilflosigkeit, es erblüht Neid, Gier, Missgunst, Verachtung, Ignoranz, Krieg in diesem immer währenden Teufelskreis scheint ein umdenken aussichtslos, ja unmöglich. Ist es so? Muss das so sein? Wenn man einräumt das die immense Kraft die im Menschen innewohnt so sehr für Aggressionen & Kampfhandlungen verschwendet wird, wozu? Was hindert die Energie umzupolen für ein friedliches Miteinander, so dass es hieße: „Was aller Welt unmöglich scheint wird durch die Liebe doch vereint“ (Einführung aus dem Serail W. A. Mozart). Eine fantastische vornehme Utopie, doch lohnt es daran zu arbeiten im festen Glauben verharrend damit lebende Nachgeborene eine Zukunft in brüderlicher Gerechtigkeit haben, das für alleMenschenkinder eine „GROß“HEIMAT“WELT“ entsteht.“ Patria Mundus. Ein Aufbruch in eine aufkeimende paradiesische Zeit. Eine Illusion, ein Wunschtraum?

 


Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Kultur ist menschlicher Austausch, Kultur bedeutet vor allem auf den Menschen bezogene Gestaltung im Austausch der Ideen. Insbesondere die Bildende Kunst verschafft diesen Ideen zeichenhafte Geltung und erweitert dadurch die Möglichkeiten menschlich-kulturellen Austausches. Das Kunstprojekt der Integrationsweltkugel, das unter der Leitung von Herbert Kalleitner Werke von 22 Künstlern umfasst und im Rahmen einer Malaktion mit Kindern aus Imigrantenfamilien entstanden ist, ist ein solches Zeichen im öffentlichen Raum, das uns die Herausforderung einer positiven Austauschkultur unserer Gegenwart vor Augen führt.
Integration ist ein besonderes Schlagwort unserer Tage geworden. Integration war und ist aber eine der Grundheraus forderungen menschlicher Kultur, denn alles Neue ist zunächst fremd und kann durchaus bedrohlich erscheinen. Erst bei näherem Kennenlernen, in entsprechenden Austauschsituationen und einem gelungenen Einbinden dieses Neuen in bisherige Strukturen können wir von einer gelungenen Integration sprechen. Das Feld der Kunst vermittelt uns hier die große Herausforderung, denn in der Kunst geht es immer um die Integration neuer Ideen. Sehen wir daher das künstlerische Beispiel der Integrationsweltkugel als ein positives „Zeichen des Anstoßes“, das uns ermöglicht ein wenig inne zu halten und an diesem Zeichen unsere persönliche Kultur der Integrationsmöglichkeit und -fähigkeit aber vor allem unseren Integrationswillen zu überprüfen. Wir freuen uns, wenn die Botschaft dieses Kunstwerkes von vielen Menschen verstanden und aufgenommen wird.

 


Kulturstadtrat Vbgm. Dr. Erich Watzl

Kunst bleibt nur hängen, wenn sie aus dem Rahmen fällt: Insofern wird die Integrationsweltkugel in ihrer Dimension, ihrer Kreativität und in ihrer Ausdruckskraft im Bewusstsein der Betrachter mit Sicherheit hängen bleiben. Und das ist gut so. Gut für die Kunst. Gut für die Künstler. Und gut für die Gesellschaft insgesamt.
" Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen", besagt ein japanisches Sprichwort. Hebt man den Blick zur großen Integrationsweltkugel, sieht man keine Grenzen mehr. So ist dieses Kunstwerk auch ein unübersehbares Symbol für den notwendigen Brückenschlag in unserer Gesellschaft.
In ihrer Internationalität ist die Integrationsweltkugel auch ein Symbol für die weltoffene Kultur(haupt)stadt Linz. Für dieses Kunstwerk war es kein Kunststück, Grenzen verschwinden zu lassen. Die Integrationsweltkugel zeigt die Welt grenzenlos. Ohne die Grenzen der Landkarte und ohne die Grenzen in der Gedankenwelt. Kultur hat kein Heimatland. Jedes Heimatland hat seine Kultur. Und diese Kultur gibt Heimat. Auch in der Fremde. So steht die Integrations-weltkugel für ein Ziel: Die Verbindung der verschiedenen Kulturen und Kulturfelder in unserer Stadt zu einem harmonischen Ganzen. Zu einer bunten runden Sache.
Zu einer Integrationsweltkugel.

 

 

Dr. Christian Stöckl, Bürgermeister der Stadt Hallein

Die Integrationsweltkugel in Hallein - Die denkmalgeschützten Industriegebäude auf der Pernerinsel in Hallein zeugen vom Umbau unserer Wirtschaft besonders in den letzten beiden Jahrzehnten. Der Primär- und Sekundärsektor haben an Bedeutung verloren, der Dienstleistungsbereich enorm zugenommen. Das Selbstverständnis Halleins als Industriestadt kam dadurch stark ins Wanken. Auf dem Weg zu einer neuen, zumindest zusätzlichen Identität, haben viele Kunst- und Kulturschaffende
mit enorm großem Engagement Hallein mittlerweile zu einer anerkannten Kulturstadt gemacht. Einen besonderen Beitrag dazu leistete heuer die Künstlergruppe agens mit ihrer Idee der Integrationsweltkugel. Die 62 Gemälde für die über 13 Meter hohe Kugel entstanden im Turnsaal des neu errichteten Sonderpädagogischen Zentrums. Allein diese Tatsache weist bereits auf einen wichtigen Aspekt des sehr weit reichenden und umfassenden Begriffes Integration hin. Kinder und Jugendliche mit körperlicher bzw. geistiger Beeinträchtigung haben gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen unserer Stadt unter der Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern über mehrere Wochen hindurch großartige Kunstwerke geschaffen und sind nun Teil der von vielen verschiedenen bildenden Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Kugel. Dabei spielte natürlich auch die Tatsache eine wichtige Rolle, dass viele Kinder und Jugendliche aus Immigrantenfamilien mit einbezogen wurden. Das Thema Integration ist für Hallein ein sehr wichtiges – der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund liegt weit über 20%. Ein gelungenes Zusammenleben hängt also stark vom gegenseitigen Verständnis und von der Bereitschaft ab, offen auf einander zu zugehen. Als Mathematiker erkläre ich die Integration gerne mit der Integralrechnung: Die Fläche unterhalb einer Kurve lässt sich dann genau berechnen, wenn die Abstände der Rechteckspunkte auf der x-Achse beliebig klein werden. Das Volumen eines Drehkörpers ist durch die Rotation aller Punkte einer Kurve darstellbar. Nur wenn jeder dieser Punkt seine durch die Lage vorgegebene Geschwindigkeit einhalten darf, entsteht eine in sich stimmige Gesamtheit. Übertragen auf unsere Gesellschaft, heißt dies: Wenn die Menschen bereit sind möglichst nahe auf einander zu zugehen und jedem erlaubt wird, seine Persönlichkeit zu entwickeln und umgekehrt jeder bereit ist, seine ihm zugeordnete Rolle zu übernehmen, funktioniert die Gemeinschaft. Auf dem Weg zu einer solchen müssen wir alle noch viel lernen und uns weiter entwickeln - mit der Integrationsweltkugel ist uns sicher ein wichtiger Schritt in Richtung dieses Zieles gelungen.

 

 

Ernst Kronreif, Vorsitzender des Tourismusverbandes Hallein/Bad Dürnberg

Integration ist ein Thema, das in unserer Zeit immer mehr Wichtigkeit einnimmt und zu Recht mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Aus diesem Grund stand der Tourismusverband Hallein / Bad Dürnberg dem Ansinnen der Künstlergruppe agens, in Hallein eine Integrationsweltkugel zu installieren, von Anfang an wohlwollend gegenüber.
Den passenden Arbeitsort stellte dankenswerterweise die Stadtgemeinde Hallein zur Verfügung: sozusagen als Atelier konnte der Turnsaal des Sonderpädagogischen Zentrums für das Entstehen sämtlicher Kunstwerke genutzt werden und gemeinsam mit den eifrigen Helfern des Wirtschaftshofes wurde für die rechtzeitige Aufstellung der Integrationsweltkugel gesorgt.
Dank der gewissenhaften Arbeit der drei Künstler von agens - Herbert Kalleitner, Susi Müller und Eugen Hofbauer - wird die Integrationsweltkugel seit dem 26. Juli 2007 auf der Pernerinsel in Hallein bewundert. Denn Bewunderung hat dieses für uns einmalige Kunstwerk wirklich verdient!
Die Zusammenarbeit mit den Halleiner Schulen und Salzburger Künstlern beweist, dass Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen – ob Herkunft, Religion, Fähigkeiten oder Alter – GEMEINSAM etwas Schönes, Einzigartiges und Großes bewirken können. Die starke Ausdrucksweise jedes einzelnen der insgesamt 62 Gemälde auf der Integrationsweltkugel regt zum Nachdenken an und zeigt, dass wir gemeinsam viel bewegen und erreichen können. Der Verlust bzw. Diebstahl eines Kunstwerkes wenige Tage vor der Vernissage hat die Künstlergruppe agens und auch uns getroffen – zeigt aber doch auch, dass die Bilder Anklang finden. Unser Dank gilt natürlich der Künstlergruppe agens, deren hervorragende Planung und Durchführung des Projektes alle zu Höchstleistungen angespornt hat und vor allem den Künstlern und Schülern, ohne deren Zutun wir dieses beeindruckende Kunstwerk nicht bestaunen und genießen könnten.

 

 

Projektarbeit von Stefan Prochaska
Januar 2007
Student an der Kunstuniversität Linz

Analyse: Die Integrationsweltkugel ist ein beeindruckendes Konzeptkunstwerk, das den Betrachter durch die Überwältigende Größe und die Vielfalt der in ihr vereinten Werke gefangen nimmt. Der Grundgedanke hinter diesem Projekt ist die Integration. Es soll dazu anregen Menschen verschiedenster Sprache, Nationalität oder Religion zu akzeptieren und als positives Beispiel gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung gelten.
Bei der Ausführung der einzelnen Arbeiten hatten Kinder aus Immigrantenfamilien aus der Umgebung die Möglichkeit sich kreativ daran zu beteiligen, um so ein besseres Verständnis und eine tolerantere Einstellung gegenüber den Mitbürgern aus anderen Ländern zu erreichen.

Nun wird das Projekt und somit das Kunstwerk auf "Tournee" geschickt, um an möglichst vielen Plätzen der Erde für Integration zu werben und gleichzeitig um den Kontakt zu ausländischen Künstlern zu suchen und deren Sichtweisen und Ideen zum Thema Integration zu erfahren. An den Orten an denen die Integrationsweltkugel aufgestellt wird, werden Künstler gebeten Arbeiten zum Thema anzufertigen, die dann in die Integrationsweltkugel aufgenommen werden. Somit wird sie an keinen 2 Orten an denen sie errichtet wird gleich aussehen und ständig im Wandel sein. Orte mit denen man bereits Gespräche für eine mögliche Aufstellung führt sind Wien, Berlin, Chicago, Los Angeles, Tokio und Städte in Indien und Afrika. 2009 wird das Projekt wieder in die Kulturhauptstadt Linz zurückkehren und wird einige hundert Werke von verschiedensten Künstlern aus vielen Nationen zum Thema Integration mit sich bringen.

 

 


 

 

COMMENTS

Dr. Hans Peter Meng

In general integration is defined as a single piece becoming part of a bigger whole. The derivative from the Latin integrare means "makes intact, restores, supplements". The Latin integratio means the "re-establishment of a whole". Integration in a political sense can be seen, for example, if states join together to an economic union. In a social sense integration means establishing contacts and relationships, which contribute to the psychological well-being and the individual identity. More so we are depending on positive social contacts in the family, in school, in business and with friends. By such a net we feel accepted and associated. If the personal identity, and/or the mental well-being, is made impossible by the social environment, conditions for psychological disease develop, e.g. alcoholism and violence. The artist-group agens created the globe of integration together with other artists and pupils already for the second time. Its concern is the visualization of the integration and the consequences of disintegration. The works continuously make an issue of the desire for mental well-being or the consequences of isolation. The paintings show us that integration is the tool, even the condition for a positive social system. Without the will and/or the desire to integrate no friendships will develop, no family or society will exist. The integration of people, which do not correspond to the average, into our everyday life, is a fundamental necessity. “Humanity“, often used in a different context, is nothing else than the will for mutual integration.
Integration needs changes, and often we have to give up personal habits and traditions. A planned political or economical integration is much easier to manage than an inadvertent, forced upon, social integration. The tolerance of different cultures as the first step of integration requires often more than our traditional humanity can afford. The fear of losing traditional security is however mutual; also the immigrant is afraid of the new society’s heterogeneity. This fear stands in the way of love, which causes all humanity. The globe of integration wants to address these fears and bring up discussions. When we have the chance to express doubts, an area for mutual understanding develops and prejudices are diminished. The survival of our planet can only be achieved by moving all cultures closer together. The world community is a community in fate, which can only find a future in a globe of integration.

 

Prof. Mag.art. Gerhard Wünsche

IS ACCESS HOPELESS? Man how are you? I am different - you are different. It should be like that, but where could we find us in common. It should be possible. It's not a matter of rude screams of self called messianic prophetic fanatics but it's a matter of worry for an almost irretrievable worlds-cenario. So artists take the right to step out of the middle of the norm, to move over to out of the narrowness 3it is how it is2 form something new, re-think, conceive tangible utopias visions dreams - strived to bring their work to present and future. So the secession words: 3The time it's art2 3The art it's freedom2 Freedom is an empty word, would you unleash it the sight for peace more free, a Sisyphus-work. At last freedom you can't get for free, it's a painful shovelling of dirt, rubbish, bolder out of a diffuse mine shaft, darkness should spit out the anxiety to be able to breath, eyes wide opened, train the global all around view, because we live in our unique common world, an whole world which is moving together more and more and therefore becoming clearer. This rather has to be a chance for community, but the barricaded boarded rationality strengthens the helplessness. Enviousness, greed, contempt, ignorance, war are blossoming. In this everlasting vicious circle rethinking seams hopeless, maybe impossible. Is it so? Has it to be like this? If you concede that the immense power inherent in people is wasted so much for aggression and fights, for what? What embarrasses change energy for a peaceful community, so that we could say: 3What seams to be impossible for all the world will be united by love2. (Serail W.A. Mozart) A fantastic genteel utopia. It's worth to work on it, to believe in it, so that living people can have a future in brotherly justice, so that for all human beings there will be a Great home "world". Patria Mundus. A start into a beginning paradisiacal time. An illusion, a great dream?

 

Dr. Josef Pühringer, Governor of the State of Upper Austria

Culture is humanly exchange, first of all culture means human-oriented formation in change of ideas. Especially plastic art brings symbolic worth and therefore extends the possibilities of humanly-cultural exchange. The art project of the integration-globe under the management of Herbert Kalleitner includes works of 22 artists and came into being through a paintaction with children of immigration-families is a sign in public space which shows the challenge of a positive exchange of culture in presence. Integration has come to a particular slogan of our days. But integration always was and still is one of the basic challenges of human culture, because everything new is strange in the beginning and also could appear threatening. Only after better knowing, in according exchange-situations and successful involvement of the new into existing structure we can talk about successful integration. The field of art here shows the great challenge as art always means integration of new ideas. Let's see the artistic example of the Integration-globe as a positive "sign of impulse" which enables us to pause, to find our personal culture of integration possibility and -ability but first of all to review our integration-will. We are glad when the message of this artwork will be understood and appreciated by many people.

 

Culture alderman Vice mayor Dr. Erich Watzl

Art only get caught when it is out of the ordinary. In so far the Integration-Globe in its dimension, its creativity and its expressiveness will for sure stay in awareness of its viewer. And this is good. Good for the art, good for the artists and good for the society in general. "Elevating your eyes you don't see any frontiers", a Japanese adage says. Elevating the eyes to the big Integratetion-Globe, there aren't any frontiers left. So this artwork is also an immense symbol for the necessary bridging in our society. In its internationality the Integration-Globe is also a symbol for our open-minded culture-(capital)-city Linz. For this artwork it was no feat to let frontiers disappear. The Integration-Globe shows the world boundless. Without any geographical limits and without any limits in mind. Culture has not got any homeland. Every homeland has got its culture. And this culture gives home. Also away from home. So the Integration-Globe stands for a goal: The connection of different cultures and culture-areas in our city to a harmonic entirety. To a coloured matter. To an Integratione-Globe.

 

 

Dr. Christian Stöckl, Mayor of Hallein

HalleinThe industrial buildings on the Perner Island, which have been put under a preservation order, testify to the reorganisation of our economy, particularly in the last two decades. The importance of the primary and secondary sectors has diminished and the service sector has gained immensely in importance.
As a result of this, the conception of Hallein as an industrial city began to totter. In the meantime, in the process of attaining a new, or at least additional identity, many creative artists and cultural intellectuals have succeeded, with enormous effort, in making Hallein into a highly acknowledged cultural city.
This year the group of artists known as “agens“ has contributed greatly towards this with their idea of the Integration Globe. The 61 paintings for the Globe, which stands more than 13 metres high, were produced in the gymnasium of the newly erected Centre for Special Needs. This fact alone demonstrates an important aspect of the significant and far-reaching term “integration“. Children and young people, with physical and mental disabilities, spent several weeks together with pupils from other schools in our city under the supervision of artists and have created magnificent works of art, which are now a part of the globe, to which many different artists have made a contribution. One important aspect is certainly that many children and young people from immigrant families took part in this project. The theme “integration“ is very important for Hallein - the proportion of the population with an immigrant background lies well over 20%. Mutual understanding and the readiness to approach each other without prejudice are extremely important for a harmonious living community. As a mathematician I like to explain integration with the help of integral calculus. The area under a curve can be calculated exactly, when the distance between the right angles on the x-axis becomes arbitrarily small. The volume of a revolving body can be depicted by the rotation of all points on a graph. Only when each of these points can maintain the speed imposed by its position, does a compatible entity come into being. Applied to our society, this means: community succeeds when people are prepared to live together, but at the same time allow each person to develop his individuality and simultaneously, when each person takes on the role which is allotted to him. We all have a great deal to learn on the way to this community
and we must continue to develop - the Integration Globe is undoubtedly an important step in the right direction of achieving this goal.

 

 

Ernst Kronreif, President of the Hallein/Bad Dürnberg Tourism Association

Integration is a theme that is gaining more and more importance and is rightly getting more and more important nowadays. Because of this the Tourism Association Hallein/Bad Dürnberg was sympathetic to the request of the artistsgroup agens to install a Globe of Integration in Hallein from the beginning. The fitting place for painting was provided by town council Hallein: as an atelier where all the paintings were created the gymnasium of the Centre of Special Needs could be used and together with the helping hands of the skilled building workers of Hallein the Globe of Integration could be installed just in time.
Due to the precise working of the three artists from agens - Herbert Kalleitner, Susi Müller, and Eugen Hofbauer - the Globe of Integration can be admired at the Pernerinsel in Hallein. And the for us unique installation has really deserved admiration.
The cooperation with the schools and artists of Hallein and Salzburg proves, that people with the most different backgrounds - ancestry, religion, abilities oder ages – can create something beautiful, unique and large together. The strong expression of each of the 62 paintings on the Globe of Integration leads to thinking and shows, that together we can move and reach a lot. The loss or theft of one of the paintings few days before the Vinissage hit the artistsgroup agens and also us – but it shows that the paintings appeal. Our special thanks go to the artistsgroup agens for their excellent planning and execution of the project, that has turned us to the highest limits and mainly to the artists and pupils, without their help we couldn’t gaze and enjoy this impressive artwork.